Eirikr der Grausame

 

 

Geschichte:

     Um das Jahr 900 machte sich mein Vater auf den Weg von Gotland nach Haithabu, wo er seine zukünftige Frau fand und ging zurück in die Heimat, wo sie heirateten und 4 Kinder bekamen. Der Erstgeborene und Nachfolger des Jarls war nun ich.

 

Herkunft:

Gotland

 

Darstellung:

Händler, Handwerker und Krieger

 

Handwerk:

Holzarbeiten, Bronzeguss (geplant), Schmieden, Schaukampf, Bogenschießen, Speckstein- & Bernsteinschleifen

 

Funktion in der Sippe:

Jarl von Baden-Wüttenberg

 


Lodi Hildebrandt

 

 

Geschichte:

     Mein Waffenbruder soll in Rom zum König gekrönt werden. Da er mit Gefolge reisen sollte bat er mich, ob ich mitkäme. Ich willigte ein und zog somit nach Rom. Meine Frau und meine Kinder blieben in Gotland. Jahre vergingen in Rom und mehrere Schlachten der Verteidigung zogen durchs Land. Doch, an der Adrige fiel mein Freund und Waffenbruder.
     Ein neuer König wurde gekrönt und mir und meines Freundes Heer wurde die Wahl gestellt, gehen oder Unterwerfung. Da ich seiner Zeit seine rechte Hand war beschloss ich mit seinem Heer und treuen Kriegern zur Heimreise.
     Mir wurde auch seine Überführung nach Gotland gewährt und so zogen wir zurück nach Gotland um meinen gefallenen freund dort standesgemäß beizusetzen.
     Wieder zogen Jahre in das Land und die Zeit in Gotland wurde für mich zur Qual. Mich packte wieder die Reiselust und als meine Frau starb übergab ich meinem Erstgeborenen Sohn Eirikr die Führung unserer Krieger in unserer Sippe und mit einigen treuen Gefährten zog es
mich auf Handelsreisen für unsere Sippe.
     Auf diese Reisen traf ich unter anderen den Händler Magnus Litis. Ein sehr netter Mann und fantastischer Händler zugleich. Mit ihm betrieb ich viel Handel und im Laufe der Zeit wurden wir auch richtig dicke Freunde. Als ich den Rhein aufwärts Richtung Heimat zog und ich
Magnus in der Hanse wiedertraf schloss ich, mich auf Wunsch von Magnus und seiner Sippe, seiner Sippe an. In meiner Heimat bin ich meiner alten Sippe zum Fremden geworden und ich beschloss lieber als Händler sie zu besuchen. War auch auf Dauer besser für die Freundschaft.
     Ich war mal wieder auf dem Weg von Birka nach Gotland. Dort wurde mein treuer Handelsfreund Aki Gunnasson bestattet und ich wollte nicht lang in Birka bleiben, da sein Partner Björn alles an sich nahm was nicht niet- und nagelfest war.
     Auf einer Lichtung traf ich Bliðka, seine Stieftochter und frühere Sklavin, mit Bündel und einem kleinen Welpen an ihrer Seite. Sie erzählte mir, das nach Akis Tod Björn ihr die Heimreise in ihre alte Heimat, nach North Somerset, verweigerte und das sie Schuld am Tod von Aki sei. Was nicht stimmte, da Aki ein sehr hohes Alter hatte. Ich bat ihr ihre Mitreise nach Gotland an, was sie freudig annahm und so zogen wir drei Richtung Gotland.
     In Gotland schenkte ich ihr meine Bleibe und Boden, eine kleine Hütte am Rande von Visby. Zuerst wollte sie nicht mein Geschenk anzunehmen aber Magnus half mir ihr beizubringen, dass sie so ein neues Leben anfangen könnte, da ich sowieso nicht mehr sesshaft bin und die Hütte zerfallen würde.
     Schließlich willigte sie ein wir verabschiedeten uns von Bliðka und Freyja und zogen weiter ins Landesinnere.
     Einige Monde zogen durch Land als ich wieder in Richtung Birka unterwegs war. In Visby erfuhr ich durch Handelfreunde, dass mein Erstgeborener Eirikr bei Bliðka sesshaft wurde. Die Neugier packte mich und ich besuchte die beiden in meiner alten Heimat.
     Eirikr war nicht ganz so glücklich auf unser Wiedersehen aber er empfang mich mit offenen Armen.

 

Herkunft:

Gotland

 

Darstellung:

Händler und Handwerker

 

Handwerk:

Holzarbeiten, Schmieden, Zunderherstellung, Bronzeguss (geplant)

 

Funktion in der Sippe:

Herrsier Baden-Württenberg

 


Bliðka Siùsaidh Akadóttir

von Stamm der Dobunner

 

Geschichte:

     Mein Name ist Siùsaidh vom Stamm der Dobunner. Geboren wurde ich im Herzen von North Somerset. Meine Eltern waren Heiler und Sammler von Heilpflanzen und recht gut angesehen in unserem Dorf. Früh lehrte mich mein Vater die Kunst des Heilens und meine Mutter die Kunst des auffinden und Verarbeiten von Heilpflanzen.
     Durch einen rachsüchtigen Raubeszug von Björn „den Seefahrer“ wurde ich als Sklavin nach Birka verschleppt. Mein Dorf wurde bis auf die Grundmauern der großen Halle niedergebrannt.
     In Birka wurde ich an Aki Gunnasson verkauft. Dieser war ein reicher Kaufmann und besaß mehrere Handelsschiffe. Björn der Seefahrer trieb selbst Handel und machte mit Gunnasson gute Geschäfte. Gunnasson gab mir den Namen Bliðka.
     Doch eines Nachts kam mein Herr schreiend auf mich zu und schrie:“ Bliðka! Schnell, rette Björn!“ Mein Herr kannte meine Fähigkeit als Heilerin und zog mich barsch und hastig zur nächsten Taverne, wo Björn blutüberströmt an der Wand kauerte. Ich schluckte. „Messerstecherei. Nichts von Belangen.“ sagte Björn trocken. „Nichts von Belangen,“ dachte ich nur, „er ist blutüberströmt!“ Die Blutung stoppte ich mit Stofffetzen von Björns Tunika und mit Gunnassons Hilfe schafften wir Björn zur Hütte. Dort konnte ich seine Wunden
versorgen. 3 Vollmonde zogen übers Land bis er wieder ohne fremde Hilfe die Hütte verlassen konnte.
     Als Dank schenkte Aki Gunnasson mir die Freiheit doch ich blieb bei ihm bis zu seinem Tod. Auf seinem Sterbebett sagte er zu mir:“ Bliðka. Du warst für mich wie eine Tochter, die ich nie hatte. Als Dank für dein bleiben möchte ich dich zu meiner Tochter ernennen. Von nun an sollst du Bliðka Akadóttir heißen. Was für eine Ehre für mich.
     Nach seinem Tod verließ ich Birka, denn Gunnassons Vermögen, ja sogar die Handelsschiffe nahm Björn an sich und wollte mich sogar töten, wenn ich nicht ginge. Also machte ich mich mit meinem Bündel und einem kleinen Säckchen Silberlinge auf nach Gotland. In meine
wirkliche Heimat konnte ich nicht mehr gehen, denn Björn beschwerte und beukutierte mich in dieser Hinsicht nach Strich und Faden. Um meine Familie in Ehren zu halten, habe ich meinen alten keltischen Namen beibehalten. Von nun an heiße ich Bliðka Siùsaidh Akadóttir.
     Auf dem beschwerlichen Weg nach Gotland fand ich, auf einer Waldlichtung, ein kleines Rudel Wolfswelpenmischlinge, die mitten in den Kadavern ihrer Eltern Schutz suchten. Eine kleine Hündin lag zusammenkauernd, etwas entfernt von der Gruppe, in einem hohlen Baumstamm. Sie wurde vom Rudel ausgesondert. Ich nahm sie an mich und nannte sie Freyja, eine wahre Freundin und Gefährtin.
     Vor der Handelsstadt Kalmar machte ich wiederum eine Rast in einer Lichtung. Freyja lag erschöpft neben mir. Aus meiner Tasche holte ich Akis Handelsbuch. Dieses wichtige Buch beinhaltete alle Händler mit denen Aki je Handel betrieb. Im Handelshafen ist es gold wert,
denn so finde ich sicherlich eine sichere Überfahrt nach Visby.
     Etwas weiter versetzt rasteten weitere Händler auf der Lichtung. Mir wurde klar, aufpassen Bliðka, diese Männer sind mir nicht wohlgesonnen und beschloss näheres zu erfahren, denn irgendwie kam mir einer von diesen Männern, durch Akis Handelsgespräche zu Hause, bekannt vor.

     Ich schlich mich zu Ihnen. Als ich in Reichweite Ihres Lagers war erkannte ich einen alten Freund. Lodi.
     Erleichtert gab ich mich zu erkennen. Lodi war froh, mich zu sehen. Er hatte von meiner „Flucht“, wie er es ausdrückte, erfahren und war sehr erleichtert mich gesund und munter bei sich zu haben. Er stellte mir seinen neuen Geschäftspartner und guten Freund Magnus Litis
vor. Die beiden sind auf dem Weg nach Gotland und wollten in aller früh zum Handelshafen.
     Ich beschoss mich Ihnen anzuschließen um so einen Platz auf einem Schiff nach Gotland zu sichern.
     In Gotland angekommen verschafften mir die beiden Männer eine Bleibe in Form einer leerstehenden Hütte in der Nähe von Visby, da ich, dank Akis Büchlein, schnell und reibungslos die sichere Überfahrt erzielen konnte.
     Zahlreiche Vollmonde zogen ins Land. Ich war gerade dabei meine Lavendelsäckchen in Lebensmittel umzutauschen als jemand versuchte meine Silberlinge aus meinem Bündel zu stehlen. Vor lauter Schreck schrie ich auf und hetzte Freyja auf den Dieb. Mutig stellte sich ein kräftiger Kerl in den Weg und stellte den flüchtigen ein Bein. Freyja erfasste ihn und die Husgards des Jarls von Visby nahmen den Übeltäter mit. Diese hatten meinen Schrei gehört, sind zu mir und nahmen sofort die Verfolgung auf.
     Der Fremde gab mir meinen Silberlingenbeutel wieder und fragte mich ob alles in Ordnung sei. Ich bedankte mich bei ihm und nahm ihn mit zur mir in meine Hütte um Ihn Brot und Milch als Dank für seine Tat anzubieten.
     Wir kamen ins Gespräch und ich erfuhr, das Eirikr, so hieß der fremde, Lodis Erstgeborener und somit der Jarl seiner Sippe war. Der Grund und Boden, auf dem meine Hütte stand, gehörte Lodi. Er übergab sie mir damit er, ohne weitere Sorge, Handel führen konnte. Eirikr
wollte sowieso gerne mal erfahren, wer nun in der Hütte leben würde und er lachte.
     Da meine Hütte in einer sehr schlechten Verfassung war und ich nicht wirklich was ausrichten konnte fragte ich ihn, ob er nicht was vom Hausbau verstehen würde und als Dank dürfte er solang bei mir wohnen. Eirikr nickte und so blieb er.
     Zahlreiche Monde zogen wieder ins Land und wir beide verliebten uns ineinander.
Schließlich fragte er mich an Jul, ob ich Ihn heiraten wolle und ich willigte ein.

 

Herkunft:

North Somerset (England)
jetzt sesshaft in der Nähe von Visby (Gotland)

 

Darstellung:

Freie Sklavin, Handwerkerin und Händlerin, Kräuterkundige

 

Handwerk:

Stricken, Nähen, Weben, Handel

 

Funktion in der Sippe:

Jarlsfru und die Gute Seele der Sippe Baden-Württemberg

 


Hætja Björnsdottir

 

 

Geschichte:

Leider noch nicht bekannt.

 

Herkunft:

Leider noch nicht bekannt.

 

Darstellung:

Händlerin und Handwerkerin

 

Handwerk:

Leider noch nicht bekannt.

 

Funktion in der Sippe:

geschätztes Mitglied